Wir befinden uns im Jahr 2019 nach Christus.

Ganz Nagold ist von lutherischenFasnetsmuffeln besetzt...   Ganz Nagold?  Nein! Ein von unbeugsamen Hexen bevölkertes Haus hört nicht auf, seinnärrisches Unwesen zu treiben.

 

Aus dieser Fasnetsbegeisterungentstanden die Bächles-Hexen:

Ursprünglich gegründet im Jahr1998 als Familiengruppe, die sich nicht unbedingt einer richtigen Narrenzunftanschließen konnte (weil es mit kleinen Kindern schwierig ist), aber trotzdemein echtes „Hexen-Gewand“ tragen wollte – aus reinem Privatvergnügen und Freudean der Fasnet. Das Häs wurde im Laufe der Zeit durch diverse Details – z.B.durch das handgestickte Emblem – Stück für Stück ergänzt.

 

Der Name leitet sich vom Wohngebietab: Bächlen ist ein Stadtteil von Nagold und Wohnsitz der Gründungsmitglieder.Außerdem standen die Wiesen der Umgebung und der Fluß (Bach) Nagold Pate fürdie Farben des Narrenkleids: grün und blau. So entstanden die grün-blauenBächles-Hexen.

 

Fasnetsbegeisterung steckt an.Daher hat sich seit 2001/2002 die Familiengruppe durch Zuwachs von Freunden undBekannten zur privaten „Fasnetszunft“ entwickelt, die inzwischen doch aktiv am Fasnetsgeschehen teilnimmt.(2001 war die erste Taufe, 2002 gab es die erste Maske.)

 

Und zur „richtigen“ Hexe gehörtauch die Maske..... mit einer Hakennase, Warzen und Falten, aber – da wir guteHexen sind, gut im Sinne von gerecht – auch mit einem Lächeln und einemgutmütigen Gesichtsausdruck. So wurden die Masken entworfen und geschnitzt unddie Hexen können ihr närrisches Unwesen treiben.

 

Inzwischen haben wir 22 Hasträgermit 20 Masken (davon vier Hexen aus unserer Aussenstelle im fränkischenKronach, die zur Hauptfasnet einfliegen).

 

Und so bringt eine Idee, dieBegeisterung für eine Sache einen Stein ins Rollen. Vielleicht wird daraus eineLawine (doch eher ein „Lawinchen“) und in Nagold regieren eines Tages ab demSchmotzigen Donnerstag doch das Lachen und die Narren.

 ....unbeugsame Hexen geben nicht auf ...

 
17506