Wir befinden uns im Jahr 2020 nach Christus.

Ganz Nagold ist von lutherischen Fasnetsmuffeln besetzt...   Ganz Nagold?  Nein! Ein von unbeugsamen Hexen bevölkertes Haus hört nicht auf, sein närrisches Unwesen zu treiben.

 

Aus dieser Fasnetsbegeisterung entstanden die Bächles-Hexen:

Ursprünglich gegründet im Jahr1998 als Familiengruppe, die sich nicht unbedingt einer richtigen Narrenzunft anschließen konnte (weil es mit kleinen Kindern schwierig ist), aber trotzdem ein echtes „Hexen-Gewand“ tragen wollte – aus reinem Privatvergnügen und Freude an der Fasnet. Das Häs wurde im Laufe der Zeit durch diverse Details – z.b. durch das handgestickte Emblem – Stück für Stück ergänzt.

 

Der Name leitet sich vom Wohngebiet ab: Bächlen ist ein Stadtteil von Nagold und Wohnsitz der Gründungsmitglieder.Außerdem standen die Wiesen der Umgebung und der Fluß (Bach) Nagold Pate für die Farben des Narrenkleids: grün und blau. So entstanden die grün-blauen Bächles-Hexen.

 

Fasnetsbegeisterung steckt an.Daher hat sich seit 2001/2002 die Familiengruppe durch Zuwachs von Freunden und Bekannten zur privaten „Fasnetszunft“ entwickelt, die inzwischen doch aktiv am Fasnetsgeschehen teilnimmt.(2001 war die erste Taufe, 2002 gab es die erste Maske.)

 

Und zur „richtigen“ Hexe gehört auch die Maske..... mit einer Hakennase, Warzen und Falten, aber – da wir gute Hexen sind, gut im Sinne von gerecht – auch mit einem Lächeln und einem gutmütigen Gesichtsausdruck. So wurden die Masken entworfen und geschnitzt und die Hexen können ihr närrisches Unwesen treiben.

 

Inzwischen haben wir 22 Hasträger mit 20 Masken (davon vier Hexen aus unserer Aussenstelle im fränkischenKronach, die zur Hauptfasnet einfliegen).

 

Und so bringt eine Idee, die Begeisterung für eine Sache einen Stein ins Rollen. Vielleicht wird daraus eine Lawine (doch eher ein „Lawinchen“) und in Nagold regieren eines Tages ab dem Schmotzigen Donnerstag doch das Lachen und die Narren.

 ....unbeugsame Hexen geben nicht auf ...

 
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